
Aber auch ohne insulares Untergangsszenario erscheint die maledivische Hauptstadt sehr szenisch: Zogen gerade noch bildschön und farbschillernd Atollgebilde mit Palmeninseln unten an uns vorbei, von schneeweißen Stränden und weißschäumenden Riffketten umringte Traumbilder, zeigt sich nun im Landeanflug ein großstädtischer Cityblock, der auf einer Art flachem „Pfannkuchen“ zu balancieren scheint. Auf Fotolinsen, die sich diesem Konstrukt von der Seeseite her nähern, wirkt Malés Skyline noch einen Tick skurriler: Wie Klein-Manhattan ragen Hochhäuser und Spiegelfassaden aus der ebenen Wasserfläche ins Azurblau des äquatorianischen Himmels.
99,66 PROZENT DER FLÄCHE BESTEHT AUSWASSER
Die Gebäudeblocks sind bis zu zehn Stockwerke hoch und kein Quadratmeter scheint ungenutzt. Ein Land von der Größe Portugals braucht eben auch eine authentisch-urbane Metropole, wenngleich vom gesamten Staatsgebiet abzüglich Wasser gerade einmal eine Fläche, die dreimal so groß ist wie Sylt, übrig bleibt: 99,66 Prozent des maledivischen Terrains besteht aus dem Indischen Ozean, was den besonderen Reiz der Malediven ausmacht, der jährlich über eine halbe Million Taucher, Schnorchler und „Strandlieger“ aus aller Welt magisch anzieht. ...Lesen Sie weiter im aktuellen Heft des REISEfieber-Magazins!
