Samstag, 08. August 2020
REISEfieber
Ein Streifzug durch zwei herrlich unterschiedliche Regionen

PORTUGAL

Portugal: Wo die Algarve und das Centro am schönsten sind


Die eine ist für die meisten Urlauber zum Inbegriff eines unbeschwerten Strand- und Badeurlaubs geworden. Die andere hat sich in den vergangenen Jahren zu einem extrem beliebten Reiseziel für Urlauber entwickelt, die gern auch einmal jenseits ausgetretener Pfade wandeln. Die Rede ist von zwei Regionen Portugals, der Algarve und Zentralportugal, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber die eines gemeinsam haben: Beide sind Garanten für einen abwechslungsreichen Urlaub, mit ganz unterschiedlichen Facetten.


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DIEALGARVE - URLAUBSZIEL MIT 1000 GESICHTERN

Wer beim Stichwort Algarve vor allem an Strände, Hotels und Massentourismus denkt, der wird vor Ort schnell eines Besseren belehrt, denn die südlichste Region Portugals hat viele Gesichter: idyllische und abwechslungsreiche Landschaften im Hinterland, rund 20 größere und kleinere Naturschutzgebiete, in denen viele seltene Pflanzen- und Tierarten beheimatet sind, grüne Bergketten und natürlich auch unzählige Sandstrände und malerische Buchten. Dass die Algarve sich zu einem beliebten Ziel für Badeurlauber entwickelt hat, kommt nicht von ungefähr: Feinsandige, ausgedehnte Strände und romantische, stille Buchten, geheimnisvolle Grotten und die atemberaubende Steilküste sind auf einem rund 200 Kilometer langen Küstenstreifen von Odeceixe im Nordwesten bis nach Vila Real de Santo António im Osten derAlgarve zu bewundern. Doch dem nicht genug: Inzwischen kann sich die Algarve auch schon zum sechsten Mal damit rühmen, „Best Beach Destination in Europe" zu sein. Und das zu Recht, denn immerhinwehtüber 88 Stränden und über vier Marinas an der Algarve die„Blaue Flagge", die unter anderem sehr gute Wasserqualität garantiert.
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VOMWIND UND DEN GEZEITEN MODELLIERT

Die Algarve steht für Abwechslung, denn von West nach Ost weist die Strand- und Küstenlandschaft viele unterschiedliche Charakteristika auf. Der Südwesten, auch Felsalgarve oder Barlavento genannt, ist eine raue Gegend, die einem den Atem stocken lässt. Getrieben vom Wind donnern die Atlantikwellen gegen die steil abfallenden Klippen, deren Plateau von karger, mediterraner Vegetation bedeckt ist. Und da steter Tropfen ja bekanntlich den Stein höhlt, schuf die Natur über Jahrmillionen gewaltige Felsformationen und bizarre Grotten wie die „Gruta de Benagil" oder die „Ponta da Piedade", die das Landschaftsbild prägen und beliebte Ausflugsziele sind. Einst galt das wilde, windgepeitschte Cabo de São Vicente als das Ende der Welt - und tatsächlich fühlt man sich so, wenn man am südwestlichsten Zipfel der Algarve steht. Einer der leistungsstärksten Leuchttürme Europas weist hier den Seeleuten noch immer den Weg durch die raue See am Kap.
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WO DIE ZEIT STILLZUSTEHEN SCHEINT

Östlich von Faro beginnen die Sandalgarve - Sotavento genannt -, die sich mit ihren schier endlosen Sandstränden, Lagunen und schmalen Inseln bis an die spanische Grenze erstreckt, sowie der Naturpark Ria Formosa, ein Schutzgebiet für unzählige Zugvögel und zahlreiche seltene Vogelarten, die hier noch einen natürlichen Lebensraum finden. Das Labyrinth aus Lagunen, Kanälen, Sandbänken und Wattgebieten der Ria Formosa reicht von Faro im Westen bis nach Tavira im Osten. Innerhalb des Naturparks findet man noch kleine Fischergemeinden, die bis heute mit traditionellem Fischfang ihren Lebensunterhalt verdienen. In der Ria Formosa geht es insgesamt etwas ruhiger und weniger touristisch zu. Dies mag daran liegen, dass sich die weitläufigen Sandstrände auf den durch Lagunen und Wattlandschaften vom Festland getrennten, vorgelagerten Inseln quasi „in zweiter Reihe" befinden. Ein Beispiel ist der wunderschöne Strand Praia do Barril, der mit einem Minizug zu erreichen ist.
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