Freitag, 25. September 2020
REISEfieber
REISEfieber Frühjahr und Sommer 02+03/2021

SYLT

MEER, LEIDENSCHAFT UND VIEL GENUSS



				SYLT

Es gibt so viele Geschichten über Sylt zu erzählen, wie man Muscheln am Strand finden kann. Durch die Pandemie ist Sylt urplötzlich noch mehr in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Und das völlig zu Recht, denn Sylt hat eine Menge zu bieten, kommt dabei aber vollkommen entspannt daher - Promiallüren Fehlanzeige! Die riesigen Sandstrände, die die gesamte Insel umgeben, sind imposant. Mit zahlreichen Naturparadiesen wie dem Ellenbogen punktet die Insel zusätzlich. Dass die Nordsee vor Sylt ein fantastisches Baderevier ist, hat sich längst auch bei den großen Säugern herumgesprochen, und so tummeln sich rund 6000 Schweinswale vor der Westküste. Bei ruhiger See sieht man mit etwas Glück die ein oder andere Rückenflosse. Sylt ist aber auch eine Genussinsel. Unzählige herrliche Restaurants, in die sich eine Einkehr immer lohnt, sind über die gesamte Insel verteilt. Zudem gibt es mit Johannes King vom „Söl'ring Hof" (Rantum), Alexandro Pape vom „Fährhaus" (Munkmarsch) und Sebstian Zier vom „La Mer" (List) gleich drei Zwei-Sterne-Restaurants, die die Herzen von Gourments höherschlagen lassen.

GOZO

WANDERN AUF DER INSEL DER KALYPSO



				GOZO

Klein, aber oho! Die einsamen Wanderwege Gozos offenbaren gewaltige Steinbögen an jäh abfallenden Klippen, faszinierende Ausgrabungsstätten aus dem Neolithikum und monumentale Sakralbauten, in denen den Sagen nach so manche Wunderheilung stattfand. Ganz nebenbei beeindruckt die einzigartige kulturelle Mischung der kleinen Insel aus orientalischen, mediterranen und britischen Einflüssen. Die über 7000-jährige Geschichte Gozos imponiert mit zahlreichen Höhepunkten: So hat hier einst der Sage nach die Meeresnymphe Kalypso Homers Helden Odysseus sieben Jahre lang gegen seinen Willen festgehalten. Das markante Felstor, das „Azure Window" - das Wahrzeichen Gozos -, stürzte während eines fürchterlichen Sturms vor langer Zeit zwar ein, doch selbst die Trümmer des einstigen „Blauen Fensters" bleiben spannend. Auch Taucher kommen aus der ganzen Welt hierher, um die nur einen Steinwurf entfernte Blaue Grotte zu erforschen. Wie so vieles auf Gozo ist übrigens auch der Steinbogen bei Dwejra unbedingt sehenswert.

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